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Geschäftsmodelle für die betriebswirtschaftliche Beratung

Man sollte meinen, dass die betriebswirtschaftliche Beratung als lukratives Geschäftsfeld in der Steuerberatung kein neues Thema ist. Die Mehrheit der Steuerberatungskanzleien bietet auf ihren Web-Seiten einen mehr oder minder breiten Katalog an Leistungen im Bereich der betriebswirtschaftlichen Beratung an. Im Gespräch zeigt sich jedoch nicht selten, dass neben einer hübsch gestalteten Web-Seite bislang wenig Aktives für den Ausbau der betriebswirtschaftlichen Beratung getan wurde.

Jörg Niermann
Geschäftsführer Haufe-Canei GmbH & Co. KG
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2020

Betriebswirtschaftliche Beratung: Zahlen & Fakten

Mehr als 80 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland verfügen über keine Unternehmensplanung zum Zweck der Unternehmenssteuerung und der kontinuierlichen betriebswirtschaftlichen Optimierung. Einer aktuellen Studie des Schmidt Kollegs zufolge, liegen 97 Prozent aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland rund 31 Prozent unter dem erwirtschaftbaren Gewinn. Und doch findet das Angebot auf den Web-Seiten nur wenige Abnehmer. Woran liegt das?

Echter Bedarf entsteht meist erst dann, wenn man sich dem Problem bewusst wird.

Nach einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn, welche die Inanspruchnahme von Unternehmensberatungsleistungen in mittelständischen Unternehmen untersucht hat, werden derartige Angebote nur dann nachgefragt, wenn sich der Mandant eines Problems in seinem Unternehmen bewusst wird und er selbst weder über das Know-how, noch über die personelle Kapazität verfügt, das Problem aus eigener Kraft zu lösen. Doch ein mittelständischer Unternehmer, mit einem begrenzten betriebswirtschaftlichen Know-how und nicht ausreichenden unterstützenden Tools, wird sich des Problems, dass sein Unternehmen weit unter seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten bleibt, erst recht nicht bewusst werden. Somit besteht meist viel ungenutztes Potential, für das man seine Mandanten aktiv sensibilisieren kann.

Erfolgreiche betriebswirtschaftliche Beratung muss daher zwingend bei der Weckung des latenten Bedarfs des Mandanten beginnen. Nur wenn es gelingt, dem Mandanten aufzuzeigen, dass Potenziale im Unternehmen ungenutzt bleiben und dadurch Geld buchstäblich verbrannt wird, kann der Mandant den Nutzen der betriebswirtschaftlichen Beratung erkennen und nachfragen. Und dies ist eben kein passiver, abwartender Akt. Ein pro-aktives und unternehmerisches Handeln ist erforderlich, wenn es um das Geschäftsfeld der betriebswirtschaftlichen Beratung geht und dieses etabliert und ausgebaut werden soll.

Ausgangspunkt für eine erfolgreiche betriebswirtschaftliche Beratung ist die Entwicklung eines geeigneten Geschäftsmodells und der Wille, dieses in die Tat umzusetzen.

Ansätze und Modelle für den erfolgreichen Aufbau einer betriebswirtschaftlichen Beratung

Ziel einer umfassenden betriebswirtschaftlichen Beratung ist, den Mandanten beim Auf- und Ausbau einer professionellen Unternehmenssteuerung zu unterstützen und somit: Erträge zu steigern, Liquidität zu mehren und den Wert des Unternehmens kontinuierlich zu verbessern.

Eine professionelle Unternehmenssteuerung, welche dieses Ziel fördert, weist im Wesentlichen die folgenden drei Elemente auf.

(1) Geschäftsmodell

(2) Finanzplanung

(3) Controlling

Das Geschäftsmodell stellt die strategische Grundlage für alle unternehmerischen Aktivitäten dar. Es definiert, welche Kunden bedient werden sollen, welche Leistungen und welcher Nutzen angeboten wird, wie diese Leistungen zu den Kunden gelangen und welche Ressourcen und Maßnahmen notwendig sind, das Modell umzusetzen. Da das Unternehmensumfeld (Wettbewerber, Kundenanforderungen, technische und gesetzliche Neuerungen), sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage und der Zugang zu Kapital einem ständigen Wandel unterliegen, ist das Geschäftsmodell regelmäßig zu überprüfen und zu adaptieren.

Die Finanzplanung übersetzt die - in der Umsetzung des Geschäftsmodells zu erwartenden Ergebnisse - in messbare Größen. Vergleichbar mit einem Flugplan bestimmt sie, zu welchem Zeitpunkt das Unternehmen welche messbaren Fortschritte gemacht haben sollte, um das gesteckte Ziel innerhalb des definierten Zeitrahmens erreichen zu können. Darauf hin gilt es, die aktuelle Situation des Unternehmens kontinuierlich mit dem Plan abzugleichen und bei Abweichungen Kurskorrekturen vorzunehmen. Je kürzer die Abstände zwischen den Positionsbestimmungen und dem Abgleich mit dem Plan sind, desto geringer müssen typischer Weise die Kurskorrekturen ausfallen, um die Erreichung des planerisch definierten Ziels zu erreichen. In einem Unternehmen ist dies die Aufgabe des fortlaufenden monatlichen Controllings: Sollten sich die Abweichungen zwischen Soll und Ist trotz des Einleitens geeigneter Gegenmaßnahmen nicht korrigieren lassen, so weist dies im besten Fall auf zu optimistische Annahmen bei der Aufstellung des Finanzplans hin. Im ungünstigen Fall deuten diese Abweichungen auf Schwächen im Geschäftsmodell hin, die umgehend zu identifizieren und zu beheben sind.

Steuerberater sind dafür prädestiniert, ihre Mandanten genau dabei zu unterstützen. Und mit Haufe Better Business verfügen Sie über eine Software, die Sie und Ihre Mandanten nicht nur im Bereich der Finanzplanung und des laufenden monatlichen Controllings unterstützt. Mittels der in Haufe Better Business integrierten Benchmark-Analyse erhalten Sie zudem Hinweise auf strukturelle Schwächen des Mandantenunternehmens und somit Hinweise auf Optimierungsbedarf im Geschäftsmodell des Mandanten.

In unserem kostenlosen ePaper "Haufe Better Business präsentiert: Geschäftsmodelle für die betriebswirtschaftliche Beratung" stellen wir Ihnen vier Ansätze (die sich über die letzten Jahre bei Steuerberatungskanzleien aller Größenordnungen erfolgreich etabliert haben) für den erfolgreichen Auf- und Ausbau einer betriebswirtschaftlichen Beratung auf Basis des Business Model Canvas und Haufe Better Business vor.

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Whitepaper & Referenzen

Aktuell & kostenlos – auf dieser Seite finden Sie spannende Referenzberichte sowie vertiefende Informationen zu aktuellen Themen rund um die betriebswirtschaftliche Beratung.

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